Der Sitz des Finanzamts und des Zoll- und Steueramts befindet sich in Gorzów Wielkopolski.

Das Wettbewerbsgebiet, im lokalen Raumordnungsplan als UP und UP/KS ausgewiesen, befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums von Gorzów, innerhalb eines Grünstreifens entlang der Warthe, innerhalb des Ringwalls. Entlang der Warthe sind Fußwege geplant, die direkt an das Investitionsgelände angrenzen. Der Entwurf für die Bebauung und die Grundstücksentwicklung stellt ein ausgewogenes Konzept dar, das eine möglichst kompakte Gebäudestruktur und Grundfläche mit einem öffentlich zugänglichen Umfeld verbindet. Dieses Umfeld ist sowohl für die Gebäudenutzer als auch für angrenzende öffentliche, Freizeit-, Wohn- und Gewerbeflächen vorgesehen. Das Entwicklungskonzept umfasst Folgendes: Die Umgebung wurde so gestaltet, dass die erhöhte Wallkrone (23,5 m ü. NN) mit dem Gefälle der geplanten Zufahrtsstraßen (im lokalen Raumordnungsplan als KDD, 20,5 m ü. NN ausgewiesen) verbunden wird. Der entstehende Höhenunterschied wird durch einen öffentlich zugänglichen, elliptischen Platz ausgeglichen, der als Verbindung zwischen den verschiedenen Ebenen der angrenzenden Straßen dient. Der Platz ist als sanft abfallende Fläche mit Sitzgelegenheiten gestaltet, die sich zum Grün des Parks hinabziehen. Der Höhenunterschied wurde genutzt, um das erste Obergeschoss mit Technikräumen und Archiven oberirdisch anzusiedeln. Diese Lösung optimiert die Abmessungen und Baukosten der bebauten Fläche und maximiert gleichzeitig den öffentlichen und ökologisch aktiven Raum. Der offene Platz am Flussufer bildet einen multifunktionalen öffentlichen Platz mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für Veranstaltungen, Erholung sowie kulturelle und soziale Integration. Der Platz ist in verschiedene Zonen unterteilt: eine Rampe mit Sitzgelegenheiten, ein Bereich für ca. 200 Personen, der dem Zoll- und Finanzamt vorbehalten ist, und eine Übergangszone mit Blick auf den Servicebereich.

Die Entwicklung nutzte die natürliche Topografie des Geländes optimal aus. Beim Bau des Gebäudes und seiner Umgebung wurde besonderes Augenmerk auf die Optimierung der Erdarbeiten gelegt. Der Entwurf ist umweltfreundlich und schöpft das vorhandene Potenzial des Standorts voll aus. Der so entstandene Platz bildet zusammen mit den Uferbereichen einen harmonischen architektonischen und landschaftlichen Komplex. Lage und Höhe des Gebäudes wurden so gewählt, dass sie die bestehenden Straßenniveaus und die Uferkrone einbeziehen, sich in die geplante Nachbarbebauung einfügen und gleichzeitig den Panoramablick auf die Stadt und den Fluss optimal nutzen. Die Gestaltung der Umgebung fügt sich harmonisch in den grünen Charakter des Geländes ein, und der Platz wirkt einladend für Nutzer und zukünftige Bewohner dieses Stadtteils. Er kann von Nutzern der Einrichtung, Anwohnern und Bittstellern als multifunktionaler Raum genutzt werden, der lokale soziale Aktivitäten fördert und sich mit einem modernen Verwaltungsgebäude zu dessen Zentrum entwickeln kann.